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Digitally intervened mould making

3D-Druck trifft auf Handwerk

Produktdesign

2020

In diesem Projekt lag das Ziel darin, mit Hilfe additiver Fertigungsverfahren den klassischen Formenbau für den Porzellan-Schlickerguss digital zu intervenieren. Konkret wurden nach dem Entwurf unterschiedlicher Gefäße die entsprechenden Modelle additiv im LDM-Verfahren hergestellt. Dabei wurden bereits im digitalen Modell die durch den Brand einsetzende Schwindung des Porzellans berücksichtigt. Auch eine Gießhilfe wurde bereits in den 3D-gedruckten Modellen einbezogen, was den Formenbau erheblich vereinfachte.

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Im weiteren Verlauf wurden die Gießformen aus Gips mit den additiv fabrizierten Modellen hergestellt und nach einer entsprechenden Phase des Trocknens für den Schlickerguss mit Porzellan verwendet.

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Besonders spannend ist das „digitale Ornament“, hervorgegangen aus dem Druckverfahren im LDM-Prinzip, das sich über das Abformen der 3D-geruckten Modelle auf den fertiggestellten Porzellangefäßen zeigt.

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Copyright © 2020: Michael Braun