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4 Visual Worlds

Says von Nils Frahm

Grafikdesign

2015

Die Audiovisualisierung zum Titel „Says“ von Nils Frahm entstand im Rahmen eines Projekts im 3. Semester. Dabei wurde das Stück durch morphologische Transformationen in Form einer Projektion visuell ergänzt.

 

Die Visualisierung steht dabei in Abhängigkeit verschiedener Parameter bzw. Bezugspunkte des Musikstücks: Lautstärke, Tonart, Geschwindigkeit, Tonhöhe, Frequenz, Stimmungen, Emotionen, Tonalitäten…

 

Ziel war eine unterhaltende Visualisierung, die beim Abspielen oder beim Performen der Musik eine Ergänzung der musikalischen Wirkung durch Erweiterungen der Sinneseindrücke (visuell) schafft. Wichtig war, dass hierbei die Visualisierung in Form der Projektion den Konzertbesucher nicht überfordert. Das heisst, dem Betrachter wird ein Gesamtkonzept geboten, dass ihm Zeit gibt, das Bühnengeschehen, also die Performance der Musiker, genauso zu betrachten, wie die im Hintergrund visualisierte Projektion.

 

Insgesamt erfährt der Betrachter innerhalb des achtminütigen Stücks vier Raumstrukturen, die jeweils eine unterschiedliche Reaktion auf die Parameter zeigen, aber dennoch wiederkehrende Elemente in sich tragen. Der Schluss der Visualisierung erzeugt einen entoptischen Eindruck: eine Nachwirkung auf der Netzhaut.

 

Allerdings ist die Musikvisualisierung als eine sogenannte „Konserve“ zu verstehen. Sie reagiert nicht direkt auf die Musik, sondern wurde in Abhängigkeit der im Vorfeld festgelegten Parameter erstellt und muss parallel, also zeitgleich mit der Musik, abgespielt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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